German-Nordic Parliamentary Group Informs Itself in Denmark, Greenland, and Iceland
German MPs travel from May to June 2026 to Denmark, Greenland, and Iceland to meet with local politicians. Topics include security, migration, climate protection, renewable energy, and social housing. Nothing changes for you — no action needed.
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Vom 27. Mai bis zum 4. Juni 2026 wird eine Delegation der Deutsch-Nordischen Parlamentariergruppe unter Leitung der Vorsitzenden, Abg. Sahra Mirow (Die Linke), nach Dänemark, Grönland und Island reisen. Weitere Delegationsmitglieder sind die Abgeordneten Bernd Rützel (SPD), Wolfgang Wiehle (AfD), Dr. Alaa Alhamwi (Bündnis 90/Die Grünen), Susanne Hierl (CDU/CSU) und Stefan Seidler (SSW). In Dänemark wird sich die Delegation mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern des Folketings, darunter auch Abgeordnete der Färöer und Grönlands, treffen. Dabei werden Themen wie die europäische Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit, die dänische Asyl- und Migrationspolitik, Perspektiven der Förderung klimafreundlicher Technologien sowie Maßnahmen zur digitalen Transformation der öffentlichen Verwaltung und Stärkung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit im Fokus der Gespräche stehen. Darüber hinaus wollen sich die Abgeordneten über die Strategien Dänemarks im sozialen Wohnungsbau und bei der Förderung der Lebensbedingungen von Menschen in sozial prekären Lagen informieren. Ebenso wird die dänisch-grönländische Arktispolitik Thema von Gesprächen sein. In Grönland steht der Besuch des Inatsisartuts, des grönländischen Parlamentes, im Zentrum der Reise. Hier sollen die 2024 aufgenommenen parlamentarischen Kontakte vertieft werden. Dazu wollen die Abgeordneten konkrete Möglichkeiten der weiteren bilateralen Zusammenarbeit, aber auch Fragen des Ausbaus von Erneuerbaren Energien und der Förderung von Rohstoffen, vor allem Seltener Erden, diskutieren. Weitere Themen der Gespräche werden die Folgen des Klimawandels und dessen Auswirkungen auf die traditionellen Lebensweisen der Grönländerinnen und Grönländer, der Stand des Referendums zur künftigen Selbstverwaltung sowie die außen- und sicherheitspolitische Ausrichtung Grönlands sein. In Island wird sich die Delegation mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern des Althings treffen. Dabei wollen sich die Abgeordneten über den Stand des Referendums zur Wiederaufnahme der EU-Beitrittsgespräche und über aktuelle sicherheitspolitische Fragen informieren. Die Delegation interessiert sich zudem für die Bedeutung von grünen Anleihen und Islands Maßnahmen zur Arbeitszeitverkürzung, zur Stabilisierung des Rentensystems in Zeiten des demografischen Wandels und zur weiteren erfolgreichen Gleichstellung der Geschlechter. Während in Grönland die Energiegewinnung aus Wasserkraft diskutiert werden soll, wird sich die Delegation in Island über die Nutzung von Geothermie zur städtischen Wärmeversorgung informieren.
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