Bundestag
Політик ХДС Йенс Леманн хоче, щоб Німеччина досягла більшого успіху у спорті вищих досягнень — за допомогою нового незалежного агентства та чітких цілей замість марнування грошей. Для Вас нічого не змінюється — немає потреби у дії.
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Der CDU-Sportpolitiker Jens Lehmann erwartet von der geplanten Reform der Spitzensportförderung mehr internationale Erfolge für Deutschland. Seit 35 Jahren falle Deutschland im Medaillenspiegel zurück, sagte der Olympiasieger und frühere Bahnrad-Weltmeister im Interview mit der Wochenzeitung „Das Parlament". Die Reform sei die Chance, diesen Trend zu brechen. Bisher habe es an klaren Zielen gefehlt, kritisierte Lehmann. „Es gab zu viele Köche." Die Bundesregierung will laut Koalitionsvertrag einen „Paradigmenwechsel" vollziehen, auch mit Blick auf die deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele. Geld allein bringe keinen Erfolg, sagte Lehmann. Doch wer im internationalen Vergleich vorn liegen wolle, brauche ausreichende Mittel – und müsse sie gezielt einsetzen. Sein Vorschlag: Die Förderung solle sich auf die aussichtsreichsten Athleten und Sportarten konzentrieren, wie es Großbritannien, Frankreich und Australien vormachten. Alle gleich zu fördern und zugleich mehr Medaillen zu gewinnen, sei nicht möglich. Kernstück der Reform ist eine unabhängige Spitzensport-Agentur. Sie soll die Förderung neu ordnen und nach klaren Kriterien und Daten entscheiden. Im Vordergrund stehe der Leistungsgedanke, betonte Lehmann. Die Agentur müsse professionell steuern, ohne Rücksicht auf subjektive Interessen. Kritisch sieht Lehmann die Vergrößerung des Stiftungsrats von fünf auf neun Sitze. Drei davon erhält der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), dazu ein Vetorecht bei der Besetzung der Vorstandsposten. Je schlanker das Gremium, desto wirksamer, sagte Lehmann. Er hoffe, die Erhöhung sei die letzte gewesen. Athletenvertretung und Behindertensport sollten beteiligt werden – das aber solle der DOSB innerhalb seiner drei Sitze regeln. Für die Zeit nach der Karriere forderte Lehmann mehr Unterstützung. Viele Athleten stünden mit über 30 Jahren ohne Berufserfahrung da. Er schlug ein Modell ähnlich dem Berufsförderungsdienst der Bundeswehr vor, der Zeitsoldaten bis zu drei Jahre lang den Weg in einen Beruf finanziert. Das Interview im Wortlaut: Das Parlament: Herr Lehmann, die Bundesregierung will die Förderung des Spitzensports forcieren. Ist Erfolg eine Frage des Geldes? Jens Lehmann: Jein. Man sagt im Allgemeinen, Geld schießt keine Tore. Und Geld ist auch kein alleiniger Garant für Erfolg. Aber wenn wir im internationalen Vergleich mehr Erfolg haben wollen, brauchen wir adäquate Mittel. Wichtig ist, dass es ausreichend Mittel sind und dass sie zielgerecht angewandt werden. Das Parlament: Im Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung vereinbart, einen echten „Paradigmenwechsel“ in der Spitzensportförderung zu vollziehen – dies auch vor dem Hintergrund der laufenden Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland. Woran hat es denn in der Vergangenheit gehapert? Ehrlich gesagt gab es zu viele Köche und keine klare Zielsetzung. Das Parlament: Was sollte Ihrer Meinung nach die Zielsetzung sein? Lehmann: Seit 35 Jahren geht es für uns im Medaillenspiegel bergab. Mein Ziel als Jens Lehmann ist, so viele olympische Medaillen wie möglich zu gewinnen. Das ist meine Haltung, die ich vertrete, seit ich im Bundestag bin. Und wenn man das will, muss man einen Weg finden, wie man das macht. Das Parlament: Wie könnte der aussehen? Lehmann: Man könnte sich zum Beispiel bei der Förderung besonders auf die vielversprechendsten Athletinnen und Athleten und Sportarten konzentrieren. Andere Länder wie Großbritannien, Frankreich, Australien gehen einen ähnlichen Weg. Man kann aber auch etwas ganz anderes wollen, man könnte zum Beispiel das Ziel verfolgen, alle gleich zu fördern. Man kann aber nicht beides haben, alle gleich zu fördern und im Medaillenspiegel nach vorne zu kommen, das geht nicht. Das Parlament: Jetzt soll als Kernelement der Reform eine unabhängige Spitzensport-Agentur gegründet werden. Was versprechen Sie sich von dieser Agentur? Lehmann: Die Agentur soll unabhängig, einzig dem großen Ziel verpflichtet sein, wieder erfo
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