BAMF
Η συμβουλευτική υπηρεσία μετανάστευσης για ενήλικες (MBE) βοηθά περισσότερα από 400.000 άτομα ετησίως με ερωτήματα σχετικά με δικαιώματα εقامής, γλώσσα, εργασία, στέγη και οικογένεια. Στις 11 Ιουνίου θα πραγματοποιηθεί συνέδριο στο Πότσδαμ, όπου οι ειδικοί θα συζητήσουν το μέλλον της υπηρεσίας αυτής. Δεν αλλάζει τίποτα για σας — δεν απαιτείται καμία ενέργεια.
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Über 400.000 Menschen profitieren pro Jahr von der Arbeit der MBE.Quelle:BAMF/ Peter-Paul Weiler Welchen Beitrag leistet die Migrationsberatung für eine gelingende Integration in Deutschland? Vor welchen Herausforderungen steht sie? Und wie kann das Beratungsangebot zukunftssicher gestaltet werden? Diese und weitere Fragen diskutieren Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft, Behörden und Trägerverbänden beimMBE-Kongress, der am 11. Juni in Potsdam stattfindet. DieMBEist ein zentrales Beratungsangebot für erwachsene Zugewanderte in Deutschland ab dem 28. Lebensjahr. Sie wurde mit Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes im Januar 2005 eingeführt und gehört neben dem Integrationskurs zu den wichtigsten Angeboten des Bundes im Bereich Integration. Das Bundesprogramm beantwortet Fragen aus den verschiedensten Bereichen, etwa zum Aufenthaltsrecht, Sprachkursen, Anerkennung ausländischer Abschlüsse, behördlichen Angelegenheiten, Schule und Beruf, Finanzen, Wohnen, Familie und Gesundheit. Ein wichtiger Grundsatz derMBEist die Hilfe zur Selbsthilfe: Ratsuchende sollen befähigt werden, ihre Anliegen langfristig eigenständig regeln zu können. Organisiert wird dieMBEauf Bundesebene durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das im Auftrag des Bundesministeriums des Innern (BMI) die Förderung und Koordination übernimmt. Die praktische Durchführung der Beratung erfolgt dezentral durch die sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege – durch die Arbeiterwohlfahrt (AWO), den Deutschen Caritasverband, das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Diakonie Deutschland, den Paritätischen Gesamtverband und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) sowie den Bund der Vertriebenen (BdV). Bundesweit existieren mehr als 1.200 Beratungsstellen, die individuelle und bedarfsorientierte Beratung anbieten.
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