BAMF
Istraživački centar BAMF-a ispitao je koliko muslimana živi u Njemačkoj: u 2025. godini to je između 6,6 i 7,0 milijuna ljudi (oko 8–8,5 posto stanovništva). Taj broj je porastao od 2019., uglavnom zbog migracije iz Bliskog istoka i Sjeverne Afrike. Za vas se ništa ne mijenja — nije potrebno poduzimati radnje.
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Izvorni tekst na njemačkom jeziku
Muslimisches Leben ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Gesellschaft in Deutschland. Eine neue Hochrechnung desBAMF-Forschungszentrums (BAMF-FZ) analysiert die Zahl der in Deutschland lebenden muslimischen Religionsangehörigen mit Migrationshintergrund aus islamisch geprägten Herkunftsländern im Jahr 2025. Im Interview ordnet die StudienautorinDr.Anja Stichs die zentralen Ergebnisse ein. Dr.Anja Stichs: Im Jahr 2025 lebten zwischen 6,6 und 7,0 Millionen muslimische Religionsangehörige mit Migrationshintergrund aus islamisch geprägten Herkunftsländern in Deutschland. Von den 82,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern in Deutschland sind damit zwischen 8,0 und 8,5 Prozent muslimisch. Dr.Anja Stichs: Seit der letztenHochrechnung desBAMF-Forschungszentrums von 2019ist der muslimische Bevölkerungsanteil um 1,6 – 1,8 Prozentpunkte gestiegen. Eine wesentliche Ursache für die Zunahme des Anteilswerts ist in der Zuwanderung insbesondere aus den Krisenregionen im Nahen und Mittleren Osten zu suchen. Aussagen über die genaue Entwicklung der absoluten Zahl der muslimischen Religionsangehörigen im Zeitverlauf können durch den Vergleich der beiden Hochrechnungsergebnisse hingegen nicht abgeleitet werden. Grund ist, dass die Bevölkerungszahlen im Mikrozensus nach der Zensuserhebung von 2022 angepasst wurden. Davon ist auch der Mikrozensus 2019 betroffen, aus dem die Bevölkerungszahlen für die damalige Hochrechnung stammen. Dr.Anja Stichs: Mit einem Anteil von 39 Prozent bilden türkeistämmige Musliminnen und Muslime im Jahr 2025 die größte Herkunftsgruppe. Sie stellen aber nicht mehr – wie noch 10 Jahre zuvor – die absolute Mehrheit. Der Anteil der muslimischen Religionsangehörigen aus anderen Herkunftsländernbzw.-regionen hat nach den Ergebnissen der Hochrechnung von 2025 demgegenüber zugenommen. So haben 25 Prozent einen Migrationshintergrund aus einem arabischsprachigen Land im Nahen Osten oder Nordafrika. Die verbleibenden 31 Prozent sind aus einem nicht arabischsprachigen Land in Südosteuropa oder dem Mittler Osten entweder zugewandert oder haben mindestens einen aus diesen Ländern zugewanderten Elternteil. Die Entwicklungen bei der Zusammensetzung nach Herkunftsländernbzw.-regionen verweisen darauf, dass die muslimische Bevölkerung vor allem im Zusammenhang mit Zuwanderungsprozessen im Hinblick auf gesprochenen Sprachen, kulturelle Prägungen sowie migrationsbiografische Aspekte deutlich vielfältiger geworden ist. Dr.Anja Stichs: Die muslimischen Religionsangehörigen verteilen sich unterschiedlich auf die Bundesländer. In Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten Bundesland, leben die meisten Musliminnen und Muslime. Ihre Zahl liegt zwischen 2,1 – 2,2 Millionen. Betrachtet man den Anteil der muslimischen Religionsangehörigen im Verhältnis zur Bevölkerung des jeweiligen Bundeslandes weisen die beiden Stadtstaaten Bremen und Hamburg mit 12,5 – 13,2 Prozent den höchsten Wert auf, dicht gefolgt von Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die wenigsten muslimischen Menschen proportional zur Bevölkerung sind in Sachsen mit einem Anteil von 0,9 – 1,0 Prozent zu verzeichnen.
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