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Một tượng đài cho Nhân chứng Giê-hô-va đã được khai trương tại Berlin. Nó tưởng niệm khoảng 13.000 người thuộc nhóm tôn giáo này đã bị Nazi bách hại – ít nhất 1.700 người đã chết. Đối với bạn không có gì thay đổi — không cần hành động nào.
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Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat bei der Einweihung des Mahnmals im Berliner Tiergarten den Widerstand der Zeugen Jehovas während der nationalsozialistischen Diktatur gewürdigt, für den die Mitglieder der Religionsgemeinschaft einen hohen Preis zahlen mussten. Sie gehörten zu den ersten im Dritten Reich verfolgten Gruppen. Julia Klöckner erinnert daran, dass mehr als 13.000 Zeugen Jehovas aus Deutschland und den besetzten Ländern Europas in das Visier der Nationalsozialisten gerieten. Mindestens 1.700 von ihnen überlebten die Verfolgung nicht, wurden als Kriegsdienstverweigerer hingerichtet oder kamen unter den unmenschlichen Bedingungen von Haft und Lager um. „Dieses Denkmal gilt den Menschen, die bitteres Unrecht erlitten und dennoch immer wieder Menschlichkeit zeigten. Gewidmet ist es ihrem Leid, ihrem Mut und ihrer Gewissensfestigkeit. Die verfolgten Bibelforscher verweigerten sich damals dem Nationalsozialismus in einer besonderen Geschlossenheit: Sie zeigten nicht den Hitlergruß. Sie traten nicht in die Partei ein. Und sie beteiligten sich nicht an der Hetze gegen Juden, gegen Sinti und Roma, auch nicht gegen Homosexuelle. Im Gegenteil, es gibt viele Berichte über Unterstützung anderer Verfolgter. Die Entscheidung für diesen Erinnerungsort hat lange gedauert. Denn auch nach dem Ende des Nationalsozialismus blieben Vorbehalte gegen Glaubensgemeinschaften. Ihr Glaube blieb vielen Menschen fremd und suspekt. Ihre Verfolgung und ihr Leid wurden zu wenig gesehen. Die DDR setzte sogar die staatliche Verfolgung fort. Das von Deutschen und in deutschem Namen begangene Unrecht ist in der Welt ohne Beispiel. Unsere deutsche Erinnerungskultur ist es deshalb auch und muss es auch sein.“ Der Deutsche Bundestag hatte am 22. Juni 2023 einstimmig für das Mahnmal votiert, der damit einem gemeinsamen Antrag der Fraktionen der SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP folgte.
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