IT-дослідження об'єднують!
BAMF 21 травня 2026 р. організував зустріч із дослідниками та органами влади, щоб обговорити, як нові ідеї та технології можуть поліпшити німецьку адміністрацію. Дослідники розповіли, як цифрова трансформація змінює відомства та як люди з нею справляються. Для Вас нічого не змінюється — дій не потрібно.
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Die Referentinnen und das Moderatoren-Team des CIC-Thementages am 21.05.2026 "IT-Forschung verbindet – Verwaltung und Innovation" aus dem BAMF-Referat 21A (v.l.n.r.): Uta Katja Schlichte, Fürkan Gülengil, Dr. Sabine Schlick, Carol Marmor-Drews und Birte ReichQuelle:BAMF DerCIC-Thementag "IT-Forschung verbindet – Verwaltung und Innovation" am 21. Mai 2026 setzte sich intensiv mit der erfolgreichen Zusammenarbeit von Forschung, Industrie, Verwaltung und Start-ups auseinander. Im Fokus stand dabei die Frage, welches Potenzial die Innovationsförderung mit und in der Verwaltung birgt. Um den Fragen zum Thema auf den Grund zu gehen, brachte das imBAMFfürDigitalstrategie,IT-Research und das Chief Digital Office (CDO) zuständige Referat 21A bei der virtuellen Veranstaltung Akteure aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. Fürkan Gülengil (Referat 21A), der auch diesmal durch den Thementag führte, übergab sogleich das Wort anProf.Dr.Heidi Schuhbauer von der Technischen Hochschule Nürnberg. Ihr Steckenpferd: das Wissensmanagement verbunden mit Digital Government, dem "Digitalwerden des Staates". Heidi Schuhbauer verglich Innovationen in der Privatwirtschaft mit denen in der öffentlichen Verwaltung und erläuterte die wesentlichen Unterschiede bei den Innovationsursachen. Durch unterschiedliche Rahmenbedingungen und Aufgabenarten seien Innovationen oft ganz anders gelagert als in der Privatwirtschaft. So müssten Gesetze und rechtliche Grundlagen eingehalten und die Erfüllung der Aufgaben stets im Blick behalten werden. Hier sei die Verknüpfung zwischen Forschung und Behörden wichtig: Nur so können Innovationen erarbeitet werden, die den öffentlichen Dienst langfristig am Puls der Zeit halten. Im zweiten Beitrag berichtetenDr.Larissa Vetters, Ethnologin im Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle, Thomas Götzelmann, Ethnologe an der Universität Halle-Wittenberg, undDr.Timm Sureau, Forschungsgruppenleiter imEuropean Center for Just Transition Research and Impact-Driven Transfer(JTC), über ihre Forschungen zum digitalen Wandel der öffentlichen Verwaltung und ihre Kooperation mit demBAMFzum Thema "Sentiments of Bureaucracies: Affektive Folgen der digitalen Transformation in der deutschen Migrationsverwaltung“ (2020-2023). Mittels teilnehmender Beobachtung erforscht das Ethnologen-Team weiterhin den besonderen Einfluss von Affekten und Gefühlen auf die Akzeptanz von Innovationen und die Rolle von Krisen als Innovationstreiber. Letztere würden zu einem längst überfälligen, oft tiefgreifenden Wandel durch den dringenden Bedarf an Anpassung an die neue, fordernde Situation führen. Die Innovationen verstetigten sich dabei und würden langfristige Folgen haben – die Krise sei hier also als Katalysator zu verstehen.
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