BMAS zorganizował konferencję, na której policja, naukowcy i obywatele rozmawiali o zaufaniu i przemocy. Dla Pana/Pani nic się nie zmienia — brak potrzeby działania.
"Wie können wir das Vertrauen zwischen Polizei und Zivilgesellschaft im Angesicht von vielfältigen Formen von Gewalt stärken?" - Das war die zentrale Fragestellung der Podiumsdiskussion am zweiten Tag der KoSiZu-Fachtagung 2025. Podiumsgäste v.l.n.r.: Dilek Üşük (Moderatorin), Laura Kuttler (Gesellschaft für Freiheitsrechte), Dua Zeitun (Leiterin des durch das KoSiZu geförderten Projekts "Gemeinsam Sicherheit schaffen")Quelle:BAMF Um den Dialog von Vertreterinnen und Vertretern des muslimischen Lebens in Deutschland mit der Polizei zu fördern, organisiert das Kooperationsnetzwerk – Sicher Zusammenleben (KoSiZu) regelmäßig bundesweite Fachtagungen. Bei der letzten Fachtagung Ende 2025 stand das Thema "Gewalt und Vertrauen" im Zentrum. Immer wieder geraten Ereignisse, bei denen der Einsatz von Gewalt durch die Polizei kritisch hinterfragt wird, in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Häufig folgen intensive Debatten und breite gesellschaftliche Reaktionen bis hin zu lautstarken Protesten aus der Zivilgesellschaft. Eine solche offene Auseinandersetzung ist einerseits ein Ausdruck gelebter Demokratie und als ein Zeichen rechtsstaatlicher Reife zu verstehen. Zugleich ist ein Anstieg der erfassten Gewalttaten gegen Polizistinnen und Polizisten zu beobachten. Da die Polizei die Trägerin des staatlichen Gewaltmonopols ist, gehört der Umgang mit Gewalt fest zu ihrem beruflichen Alltag. Polizistinnen und Polizisten sind regelmäßig gefordert, in unterschiedlichster Form Gewalt anzuwenden – und werden zugleich mitunter selbst zu deren Ziel. Für die Zivilgesellschaft und für die Rechtsprechung stellt sich dagegen häufig die Frage, ob die Gewaltanwendung durch die Polizei verhältnismäßig war. So entstehen – auch wenn beide Seiten ein Interesse an Deeskalation und möglichst gewaltfreien Lösungen zum Schutze aller Beteiligten haben – nicht selten Spiralen aus Gewalt und Gegengewalt. Bei derKoSiZu-Fachtagung 2025 kamen daher 130 Expertinnen und Experten aus Polizei, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, um zu diskutieren: Wie gehen wir mit stark polarisierten öffentlichen Debatten um und welche Dynamiken kommen bei Gewaltanwendungen im Einsatzkontext zum Tragen? Staatssekretär Christoph de Vries dazu:"Vertrauen entsteht dort, wo Menschen miteinander sprechen, sich begegnen und einander zuhören. Deshalb ist die Arbeit zivilgesellschaftlicher Initiativen so wertvoll". In diesem Dossier blicken wir auf die verschiedenen Themen, Gastbeiträge und Austauschformate der KoSizu-Fachtagung 2025 zurück:
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