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#69
BAMF
06.04.2026
Das Bundesprogramm "Integration durch Sport" hilft Menschen mit Migrationshintergrund, in Sportvereinen teilzunehmen und andere Menschen kennenzulernen. Sport funktioniert ohne viele Worte – das ist eine große Chance für die Integration, weil Bewegung und gemeinsames Handeln wichtiger sind als perfektes Deutsch. Für Sie ändert sich nichts — kein Handlungsbedarf.
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Texto original en alemán
Daniel Dwars beim Fachforum des Bundesprogramms "Integration durch Sport" beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB)Quelle:© DOSB | David Helmrich Gemeinschaft, Zugehörigkeit und eine gemeinsame Sprache ohne viele Worte – die verbindende Kraft des Sports spielt auch in der Integrationsförderung des Bundes eine tragende Rolle. Mit dem Bundesprogramm "Integration durch Sport" (IdS) fördert das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) die Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte im Breitensport.Daniel Dwars, der das Programm IdS imBAMFals zuständiger Referatsleiter betreut, spricht im Interview mit demDOSBdarüber, warum Sport gerade für die Integration so viel Potenzial bereithält und wie das Programm in den Vereinen vor Ort wirkt. Daniel Dwars: DasBundesprogramm "Integration durch Sport"kann bald auf vier Jahrzehnte Erfolge zurückblicken – es hat sich über die Jahre hin bewährt, weiterentwickelt und ist auch Krisen begegnet. Ein so langfristig gewachsenes und zugleich anpassungsfähiges Förderprogramm, das so viele Menschen erreicht hat, ist für die Integrationsarbeit in Deutschland von zentraler Bedeutung. Daniel Dwars: Der Sport verbindet Menschen. Er ist leicht zugänglich und schafft aktive soziale Teilhabe. Hemmnisse wie fehlende Sprachkenntnisse treten dabei oft in den Hintergrund, weil Kommunikation im Sport stark über Bewegung, gemeinsames Handeln und nonverbale Verständigung funktioniert. Damit hat der Sport im Grunde seine eigene Sprache, die von Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft beherrscht werden kann. Diese Möglichkeit des Austauschs über den Sport baut Hürden ab, schafft echte Begegnungsräume. Das stärkt die Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte, aber gleichzeitig auch die interkulturelle Öffnung der Verbände und Sportvereine. Daniel Dwars: "Integration durch Sport" unterscheidet sich schon durch seine lange Tradition von anderen Förderprogrammen. Ein so etabliertes Angebot findet man sonst kaum noch. Getragen wird das Programm von seinen starken Partnerschaften. DasBAMFarbeitet hier gemeinsam mit demDeutschen Olympischen Sportbund (DOSB), 16 Landessportbündenbzw.-jugenden (LSB), tausenden Vereinen und zahlreichen ehrenamtlich Engagierten gemeinsam daran, Menschen zusammenzubringen.
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